Donnerstag, 02.02.2023 09:50 Uhr

Besser überleben im darwinistischen System

Verantwortlicher Autor: Ronaldo Goldberger Romanshorn TG, 01.01.2023, 22:09 Uhr
Presse-Ressort von: Ronaldo Goldberger Bericht 5299x gelesen

Romanshorn TG [ENA] Sobald die Guten ins Töpfchen bzw. die Schlechten ins Kröpfchen gelangen, ist das Prinzip gesellschaftlicher Überlebenskraft eindeutig skizziert. Bloss die Härtesten, Wendigsten, Geschicktesten oder auch Abgefeimtesten obsiegen, wohingegen die Zauderer, Zweifler, Unentschlossenen und Ignoranten untergehen, zumindest Todgeweihte sind. Doch ist es richtig, das Schwarz-Weiss-Schema dermassen auf die Spitze zu treiben?

Gibt es nicht auch wohlfeile Gründe, Mitgefühl walten zu lassen angesichts einer Welt, die auch dem Dümmsten nicht verschlossen bleibt, wofern er sich den Selbstentfaltungsoptionen nicht gänzlich verschliesst? Ganz anders verhält es sich mit dem bewusst Bösen: jener Masse von Mitläufern in staatlichen und weltumspannenden Machtpositionen , die sich Vorteile aufgrund ihrer Unterdrückungsmassnahmen versprechen - und oft auch zur Genüge erhalten. Nicht auszuschliessen, dass der eine oder andere im stillen Kämmerlein in sich geht und um Entschuldigung bittet. Doch ein massenweises Bereuen wird es von Offiziellen wohl kaum geben. Zu sehr greift die Devise vom „mitgefangen - mitgehangen“.

Ein Eingeständnis coram publico, wonach man gefehlt habe, wäre gerichtlich als Selbstbeschuldigung zu werten. Wer will sich schon selbst anklagen, auch wenn Gerichtshöfe, die dereinst Aburteilungen vorzunehmen aufgerufen wären, zeitlich in weiter Ferne liegen?! Die Aufarbeitung der als verbrecherisch einzustufenden Fehlleistungen mit grauenvollen Diskriminierungen gegenüber "Ungeimpften" befindet sich noch nicht einmal in den Startlöchern.

Zunächst muss einem bass erstaunten Publikum offenbart werden, dass es grossenteils übervorteilt wurde mit falschen Angaben, Verordnungen, moralischen Erpressungen und teilweise nicht rückgängig zu machenden Konsequenzen von Ungerechtigkeiten im gesundheitlichen, beruflichen und psychischen Territorium. Das Covid-durchtränkte Jahr 2022 bot mit seinen amtlich geförderten Falschbezeugungen hinreichend Anschauungsunterricht, zu welch brutalem Abgrund sich die menschliche Gemeinschaft hinreissen lässt, wenn die demokratisch erforderlichen Ausgleichsmechanismen - Checks and Balances - mit totalitärer Anmutung unterspült werden.

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