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Jüdische Bevölkerungsmehrheit in Israel bleibt gesichert

Verantwortlicher Autor: Ronaldo Goldberger Tel Aviv, 27.03.2025, 13:05 Uhr
Presse-Ressort von: Ronaldo Goldberger Bericht 8457x gelesen

Tel Aviv [ENA] Wer immer die Befürchtung hegen sollte, Israels jüdische Bevölkerung schmelze im Verhältnis zu den anderen Völkerschaften im Land massiv dahin, sodass sie gezwungen wäre, sich bloss noch mit unlauteren, undemokratischen Mitteln an der Macht zu halten, sieht sich mit Statistiken konfrontiert, die das pure Gegenteil belegen. Die jüdische Mehrheit Israels ist nicht bloss stabil, sondern wächst sogar exponentiell.

Moslems, Drusen, Christen, Tscherkessen, Religionslose – sie alle befinden sich seit geraumer Zeit in einer nachweisbaren statistischen Abwärtsspirale. Selbst wenn man die massiv verfälschten Zahlen der arabischen Bewohnerschaft von Judäa & Samaria und im Gazastreifen dazurechnet: Zwischen Jordan und Mittelmeer ist die jüdische Bevölkerungsmehrheit nicht beeinträchtigt.

Allen Unkenrufen von Israels politischen Feinden im In- und Ausland zum Trotz: Ein zwecks Wahrung der jüdischen Identität herbeigedichteter „Apartheid“-Staat ist keineswegs vorhanden. Mit einer unbeeinträchtigt hohen Fruchtbarkeitsrate, über die ein kämpferisches, wenngleich friedliebendes Volk verfügen muss, um die Ausrottungsphantasien seiner Gegner zu parieren, scheint die demographische Zukunft für die im Hlg. Land wohnhaften Juden abgesicherter zu sein als aufgrund pausenloser Propaganda in Frage gestellt.

Die Bevölkerungsstatistik in Israel ist ein brisantes Politikum, ein heikles Instrument der Stimmungsmache. Dies ging teilweise so weit, dass man Israel über Jahrzehnte hinweg argumentativ geradezu nötigen wollte, sämtliche im Sechstagekrieg von 1967 eroberten Gebiete an seine Gegner nur schon deshalb auszuhändigen, damit man als Staat die jüdische Identität de jure zu wahren imstande sei.

Mit einer Fruchtbarkeitsrate von 3,07 Kindern übertrifft die jüdische Israelin ihre Geschlechtsgenossinnen von den ethnischen Minderheiten im Lande bei Weitem. Eine moslemische Araberin gebiert im Schnitt 2,68, eine Drusin 2,67, eine Christin 1,57 und Konfessionslose 1,23 Kinder – Tendenz zufolge wachsender Urbanisierung dramatisch sinkend. Dies sogar bei den Beduininnen in der Wüste Negev, die lange Rekordhalterinnen in punkto Geburtenrate waren.

Beim jüdischen Bevölkerungssegment sind die ultraorthodoxen Frauen statistisch führend, hernach folgen die national orientierten religiösen Zionistinnen und auch säkular ausgerichtete Frauen. Es gibt eine gewisse Abwanderung israelischer Araber, in Judäa & Samaria ist sie sogar ziemlich augenfällig. Die von Israel nicht wohlgesonnenen Kreisen herumgebogenen Angaben über die Zahl arabischer Bewohner von Judäa & Samaria wie auch im Gazastreifen sind mehr als unzuverlässig, ja sogar arg geschönt. Vielfach werden sowohl Verstorbene als auch emigrierte Personen mitgezählt.

Innerhalb der nächsten vier Jahre dürfte die Bewohnerzahl Israels 11 Mio. Menschen erreichen, was den Bau von 65’000 Wohnungen pro Jahr erforderlich macht. Aufgrund von wachsendem Antisemitismus in der westlichen Hemisphäre dürfte die jüdische Einwanderung nach Israel zunehmen. 2024 immigrierten 32’000 Leute aus der jüdischen Diaspora, während die Abwanderung von Arabern sich von Jahr zu Jahr beschleunigt. Mit seiner gesunden Bevölkerungspyramide rüstet sich das stets von Kriegen und Anfeindungen betroffene und getroffene Israel für eine hoffentlich demographisch stabil abgesicherte Zukunft.

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